Routing, Spioncamp abgeschlossen; Beginn SpioneReal

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ahilbig committed 2015-06-18 19:35:53 +02:00
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\begin{lecture exercises}
\begin{exercise}[title={Wer bist du, was machst du?}, label=ex:kennenlernen]
\textbf{Material:}
\paragraph{Material:}
Dicke Filzstifte, Moderationskarten
\textbf{Ablauf:}
\paragraph{Ablauf:}
\begin{itemize}
\item Alle werden durcheinander zu Pärchen gemischt. Dazu sollen nach Möglichkeit Pärchen
entstehen, die sich nicht kennen: Kärtchen werden gezogen.
@@ -43,7 +43,7 @@
\end{exercise}
\begin{exercise}[title=Bis hier hin und keinen Schritt weiter!, label=ex:grenzen]
\textbf{Ablauf:}
\paragraph{Ablauf:}
\begin{itemize}
\item Es werden zwei Gruppen gebildet, die sich in zwei Linien mit ausreichend Platz gegenüber
stellen.
@@ -55,7 +55,7 @@
machen, wo er stehen bleiben soll. Allerdings darf er dafür keinerlei sprachliche oder
körperliche Zeichen geben.
\end{itemize}
\textbf{Reflexion:}
\paragraph{Reflexion:}
\begin{itemize}
\item Als erstes sollte deutlich werden, dass jeder seine eigene, individuelle Grenze hat
$\rightarrow$ Privatsphäre ist nicht allgemein
@@ -67,7 +67,7 @@
\item Wie wichtig ist dir diese Grenze?
\end{itemize}
\textbf{Erweiterung:}
\paragraph{Erweiterung:}
Kann diese Grenze außer Kraft gesetzt werden? Wie kannst du die Grenze bei einem
Facebook-Posting deutlich machen?
@@ -77,7 +77,7 @@
\end{exercise}
\begin{exercise}[title={Hey, du bist toll, so wie du bist!},label=ex:bistToll]
\textbf{Ablauf:}
\paragraph{Ablauf:}
\begin{itemize}
\item Die \SuS werden in Pärchen eingeteilt -- nach Möglichkeit sollten sie sich
untereinander nicht näher kennen.
@@ -86,7 +86,7 @@
\item Die Kärtchen werden nicht vorgetragen und bleiben \enquote{privat}.
\end{itemize}
\textbf{Reflexion:}
\paragraph{Reflexion:}
\begin{itemize}
\item Wie war es für dich, für sie (ihn) etwas aufmunterndes und positives zu schreiben?
Schwierig?
@@ -101,7 +101,7 @@
%credits=6,
label=ex:sharing]
\textbf{Aussagen:}
\paragraph{Aussagen:}
\begin{enumerate}
\item Ich bin in Timo (Sabine) verliebt.
\item Der Informatikunterricht bei Herrn Hilbig ist total langweilig.
@@ -113,99 +113,126 @@
\item Ich wohne in der \ldots straße, Nummer \ldots, in \ldots
\end{enumerate}
\textbf{Angebote:} \marginpar{\textcolor{structure.fg}{An"-ge"-bo"-te ggfs. an SuS anpassen}}
\paragraph{Angebote:} %\marginpar{\textcolor{structure.fg}{An"-ge"-bo"-te ggfs. an SuS anpassen}}
\begin{multicols}{3}
\begin{itemize}
\item[\TCs{A}] Anruf
\item[\TCs{B}] Blog
\item[\TCs{C}] Chatroom
\item[\TCs{C}] Chat
\item[\TCs{E}] E-Mail
\item[\TCs{I}] IM
\item[\TCs{N}] Soz.~Netzwerk
\item[\TCs{WA}] WhatsApp
\item[\TCs{N}] Soz.~Netzwerk (Facebook)
\item[\TCs{S}] SMS
\item[\TCs{W}] Webseite
\end{itemize}
\end{multicols}
\textbf{Arbeitsauftrag:}
\paragraph{Durchführung:}
\begin{itemize}
\item Versuch dich mit den obigen Nachrichten/Aussagen zu identifizieren. Tu also so, als
würdest du genau das jetzt gerade sagen wollen.
\item Ordne die Aussagen dann in einer Tabelle einem Empfänger zu. An wen würdest du die
jeweilige Nachricht senden -- nahstehende Freunde, Bekannte, Internetfreunde,
beliebig/unbeschränkt?
\item Entscheide dich außerdem für eines der aufgeführten Angebote, um die Nachricht zu
übermitteln (trage in die entsprechende Zelle einfach das Kürzel des Angebots ein).
\item Es ist auch möglich, bestimmte Nachrichten für sich zu behalten. Dann einfach nichts
eintragen!
\item Die \SuS sollen Aussagen, Zielgruppen und Angebote miteinander verknüpfgen.
\item Zunächst jede und jeder für sich allein mit dem Arbeitsblatt.
\item Im zweiten Schritt werden die persönlichen Ergebnisse mit der Gruppe verglichen. Dazu
liegen für jedes Angebot passende farbige Klebepunkte aus, die auf einem
vorbereiteten Plakat fixiert werden.
\end{itemize}
\begin{table}[h]
\newArrayStretch{1.5}
\centering
\begin{tabular}{l|C{2.4cm}|C{2.4cm}|C{2.4cm}|C{2.4cm}p{0cm}}
\toprule
&
Mit bestem Freund -- bester Freundin &
Mit einem Bekanntem -- einer Bekannten &
Mit einem Internetfreund -- einer Internetfreundin &
beliebig mit jedem -- jeder & \\
\hline
1 & \TCs{A} & & & & \\ \hline
2 & & & & \TCs{W} & \\ \hline
3 & & \TCs{IM} & & & \\ \hline
& \multicolumn{5}{c}{\ldots} \\
\bottomrule
\end{tabular}
\label{tab:ex.sharing}
\caption{Beispielhafte Tabelle für die \prettyref{ex:sharing}}
\oldArrayStretch
\end{table}
\begin{table}[h]
\newArrayStretch{1.5}
\centering
\begin{tabular}{l|C{2.4cm}|C{2.4cm}|C{2.4cm}|C{2.4cm}p{0cm}}
\toprule
&
Mit bestem Freund -- bester Freundin &
Mit einem Bekanntem -- einer Bekannten &
Mit einem Internetfreund -- einer Internetfreundin &
beliebig mit jedem -- jeder & \\
\hline
1 & \TCs{A} & & & & \\ \hline
2 & & & & \TCs{W} & \\ \hline
3 & & \TCs{IM} & & & \\ \hline
& \multicolumn{5}{c}{\ldots} \\
\bottomrule
\end{tabular}
\label{tab:ex.sharing}
\caption{Beispielhafte Tabelle für die \prettyref{ex:sharing}}
\oldArrayStretch
\end{table}
\textbf{Hinweise zur Auswertung/Reflexion:}
\paragraph{Hinweise zur Auswertung/Reflexion:}
\begin{itemize}
\item Die \SuS sollen zunächst für sich die Tabelle erstellen und ausfüllen.
\item Danach wird durch farblich kodierte Papierschnipsel die Tabelle auf einem größeren
Plakat anonym nachgebildert.
\item Typischerweise sollte eine Clusterung entstehen. Diese kann unterschiedliche Dimensionen
haben. Auf der einen Seite scheinen bestimmte Aussagen eher mit bestimmten
Personenkreisen geteilt zu werden. Hier gibt es also eine Art \textit{Privatsphäre},
die intuitiv (und persönlich) entsteht. Auf der anderen Seite werden je nach
erwünschtem Personenkreis (un)bewusst bestimmte Angebote ausgewählt.
\item Die \SuS sollen Beobachtungen äußern, die unterhalb des Plakats festgehalten werden
\item Mit den \SuS soll eine Art Merksatz entwickelt werden: Welches Erkenntnis liefert euch
diese Übersicht?\newline
Möglicher Merksatz: \enquote{Ich entscheide, wem ich etwas mitteile!}
\item Es könnte sinnvoll sein, eine Art Conceptmap zu erstellen, in der die Angebote anhand
ihrer zuvor ermittelten Privatsphäre (Publikationsrichtung) eingeordnet werden.
\end{itemize}
\paragraph{Material:}
\includepdf{sharing/ab01-sharing.pdf}
\end{exercise}
\begin{exercise}[title={Routing in Netzwerken}, label=ex:routing]
\textbf{Rollen:}
\paragraph{Rollen:}
\begin{description}
\item[Nutzer] Verabredet euch mit anderen Nutzern zu Freizeitaktivitäten
\begin{itemize}
\item Nutzer melden sich beim Anbieter an indem sie eine Adresse wählen und beim Anbieter
eintragen.
\item Nutzer schreiben sich untereinander Nachrichten
\item \textit{Hinweis:} Adressen werden auf Folie sichtbar gesammelt
\end{itemize}
\item[Anbieter] Vergeben Adressen an die Nutzer
\begin{itemize}
\item Nehmen die Anmeldung ihrer Nutzer an.
\item Leiten Nachrichten an ihre eigenen Nutzer weiter.
\item Leiten Nachrichten an alle anderen Adressen an den Nameserver weiter.
\end{itemize}
\item[Nameserver] Kennen nur die Anbieter und die Wurzel
\begin{itemize}
\item Leiten Nachrichten an ihre eigenen Anbieter weiter.
\item Leiten Nachrichten an alle anderen Adressen an den Wurzelserver weiter.
\end{itemize}
\item[Wurzelserver] Kennt nur die Nameserver
\begin{itemize}
\item Leiten Nachrichten an den passenden Nameserver weiter.
\end{itemize}
\end{description}
\textbf{Organisation:}
\paragraph{Einstieg:}
\begin{itemize}
\item Raum sollte bereits vorbereitet sein -- evtl. draußen?
\item Rollen müssen deutlich und klar verteilt werden
\item Rollen werden farblich gekennzeichnet und per Zufall von \SuS gezogen
\item Rollenbeschreibungen sind ebenfalls auf farblich passendem Papier gedruckt
\item Jede Rolle bekommt Betreuer, um die Organisation zu vereinfachen -- Wurzel + Nameserver
+ Anbieter + 2 Nutzer
\item Wie findet eine E-Mail eigentlich den Weg zu ihrem Empfänger?
\item Klärung wie E-Mail-Adressen aufgebaut sind: Nutzer, Anbieter, Länderkennung
\item Übertragung auf die Rollen im Spiel: Nutzer, Anbieter, Nameserver und Wurzel
\end{itemize}
\textbf{Durchführung:}
\paragraph{Organisation:}
\begin{itemize}
\item Raum sollte vorbereitet werden (Sitzordnung) -- Pause vorher nutzen
\item Rollen müssen deutlich und klar verteilt werden
\item Rollen werden farblich gekennzeichnet und per Zufall von \SuSn gezogen
%\item Rollenbeschreibungen sind ebenfalls auf farblich passendem Papier gedruckt
\item Jede Rolle bekommt Teamer, um die Organisation zu vereinfachen -- Wurzel + Nameserver
+ Anbieter + 2 Nutzer -- Getrennte Einweisung in Rollen!
\item Plakat mit den Servern wird vorbereitet. Genügend Platz für Nutzer frei lassen!
\end{itemize}
\paragraph{Durchführung:}
\begin{itemize}
\item Zunächst melden sich die Nutzer bei ihrem Anbieter an
\item Außerdem tragen sie ihre Adresse auf einem Plakat ein
\item Außerdem tragen sie ihre Adresse auf einer Folie ein
\item Dann wird nach den Regeln gespielt
\item Jede Nachricht erhält Empfänger und Absender: Die Quittierung erfolgt durch die Server
\end{itemize}
\textbf{Auswertung:}
\paragraph{Auswertung:}
\begin{itemize}
\item Alle versammeln sich um das Plakat
\item Es werden drei Gruppen gebildet: Nameserver und entsprechende Anbieter + Nutzer --
Wurzel teilt sich auf.
\item Beispielhaft werden einige Nachrichten anhand der Quittierungsbögen von \SuSn nachgemalt
(farblich unterscheiden)
\item[\RightArrow] Herausarbeiten der Topologie eines Netzwerks
@@ -218,16 +245,16 @@
\item Hier sollten Ziele für Sicherheit herausgestellt werden
\end{itemize}
\textbf{Anmerkungen/Ergänzung:}
\paragraph{Anmerkungen/Ergänzung:}
\begin{itemize}
\item Die Lehrkraft sollte hier deutlich machen, dass das Beispiel auf sämtliche Daten in
\item Der Teamer sollte hier deutlich machen, dass das Beispiel auf sämtliche Daten in
Netzwerken/dem Internet zutrifft; es ist immer das selbe Prinzip/die selben
Problematiken
\item Wichtig ist auch, dass \textit{das} Internet wesentlich komplizierter ist -- selbst
E-Mailverkehr findet anders statt, als hier durchgespielt
\end{itemize}
\textbf{Materialien:}
\paragraph{Materialien:}
\clearpage
%{
%\addcontentsline{toc}{subsubsection}{Freizeitangebote}
@@ -237,10 +264,11 @@
%}
%\clearpage
\includepdf[]{routing/folie01-adressbuch.pdf}
%{
%\addcontentsline{toc}{subsubsection}{Quittierung}
%\newgeometry{margin=1cm,tmargin=1cm}
\includepdf[doublepages,nup=1x2,frame=true]{routing/quittierung.pdf}
\includepdf[doublepages,nup=1x2,frame=true,pages=-]{routing/quittierung.pdf}
%\restoregeometry
%}
%\clearpage
@@ -248,7 +276,7 @@
%{
%\addcontentsline{toc}{subsubsection}{Spam}
%\newgeometry{margin=1cm,tmargin=1cm,top=2cm,left=3.75cm,right=2.5cm,bottom=1.5cm}
\includepdf[pages=-,nup=1x2,frame=true]{routing/spam.pdf}
\includepdf[doublepages,pages=-,nup=1x2,frame=true]{routing/spam.pdf}
%\restoregeometry
%}
%\clearpage
@@ -278,9 +306,55 @@
\end{exercise}
\begin{exercise}[title=Spioncamp,label=ex:spioncamp]
\textbf{Material:}
\paragraph{Einstieg:}
\begin{itemize}
\item Verdammt, alle können meine Nachrichten mitlesen!
\item Wir werden nun Spion und verschlüsseln unsere Nachrichten, so dass nur wir sie lesen
können.
\item Wir wollen Sicherheit erreichen!
\end{itemize}
\paragraph{Organistaion:}
\begin{itemize}
\item Tische sollten entsprechend der sieben Stationen inkl. Material aufgebaut sein
\item \SuS erhalten einen Übersichtsbogen über alle Stationen
\end{itemize}
\paragraph{Durchführung:}
\begin{itemize}
\item \SuS entscheiden selbstständig welche Station sie wie und wann bearbeiten
\item Die Stationen Codierung, Substitutionen, Transposition, und Schlüsselaustausch sind
verpflichtend. Allerdings müssen nicht immer alle Teilbereiche erledigt werden.
\item Die Stationen Steganographie und bigraphische Substitution dürfen freiwillig bearbeitet
werden.
\end{itemize}
\paragraph{Auswertung/Sicherung:}
\begin{itemize}
\item Die \SuS werden in 6 Gruppen aufgeteilt und sollen jeweils eine der folgenden Leitfragen
auf einem Din A4 (A3) Bogen stichpunktartig zusammenfassen. Dabei sollen auch Dritte
die Antwort verstehen können.
\begin{itemize}
\item Was ist eine Kodierung?
\item Was ist eine Verschlüsselung?
\item Was ist eine monoalphabetische Verschlüsselung?
\item Was ist eine polyalphabetische Verschlüsselung?
\item Was bedeutet die Verschlüsselung durch Transposition?
\item Was ist ein (geheimer) Schlüssel und warum ist es wichtig einen Schlüssel
\textit{sicher} auszutauschen?
\end{itemize}
\item Nach der Bearbeitung präsentieren die Gruppen jeweils ihre Bögen.
\item Alle Einzelpräsentationen werden zusammengefügt zum \enquote{Spioncamp}
\end{itemize}
\paragraph{Material:}
\includepdf[landscape]{spioncamp/stations-protokoll.pdf}
\end{exercise}
\begin{exercise}[title=Wir werden Spione,label=ex:spioncampReal]
\paragraph{Überlegung}
\end{exercise}
\end{lecture exercises}