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153
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@ -0,0 +1,153 @@
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| VORLAGE ZUM ERSTELLEN VON PRÄSENTATIONEN MIT LATEX |
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| (C)opyright A. Hilbig, mail@andrehilbig.de |
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| http://www.andrehilbig.de/Publications |
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| Alle zum Projekt »Vorlagen zur Erstellung von Präsenationen mit LaTeX« stehen unter der Lizenz: |
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| Creative Commons by-nc-sa Version 4.0 |
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| http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/deed.de |
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| Ausgenommen sind die Dateien Myriad.sty und emerald.sty. Die Lizenzbestimmungen sind in den |
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| Dateien gesondert ausgewiesen und stammen nicht vom hier aufgeführten Autor. |
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| Nach dieser Lizenz darf das Dokument beliebig kopiert und bearbeitet werden, |
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| sofern das Folgeprodukt wiederum unter gleichen Lizenzbedingungen vertrieben |
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| und auf die ursprünglichen Urheber verwiesen wird. |
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| Eine kommerzielle Nutzung ist ausdrücklich ausgeschlossen. |
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| HINWEISE/ERWEITERUNG |
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| Diese Pakete basieren auf den entsprechenden Paketen von Prof. Dr. Ludger Humbert |
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| (http://ddi.uni-wuppertal.de/ -- humbert@uni-wuppertal.de) und wurden zum Teil angepasst. Seine |
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| Pakete basieren wiederum auf Entwicklungen von Prof. Dr. Till Tantau |
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| (http://www.tcs.uni-luebeck.de/de/mitarbeiter/tantau/). Beiden gilt mein Dank hierfür. |
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| +Professionelle Präsentationen mit LaTeX erstellen+ |
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Was macht einen tollen Vortrag, einen tollen Workshop, eine tolle Vorlesung aus? Klar eine[n]
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fesselnde[n] und motivierende[n] Dozentin oder Dozenten. Aber mindestens genauso wichtig sind auch
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gut aussehende Materialien und Präsentationen.
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Sicherlich ist es bekannt, wie »gut« aufwendige, sogenannte interaktive und multimediale
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Präsentationen wirklich aussehen. Meist bekommt die Zuhörerschaft nach kurzer Zeit Kopfschmerzen
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aufgrund des schlechten Textsatzes und den pixeligen Animationen, die auf dem VGA-Beamer zu Hause
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viel flüssiger und schöner liefen, als auf dem hier vorhandenen hochauflösendem HD-Beamer.
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Also was hilft hier? Selbstverständlich LaTeX! Es ist möglich, mit dem Paket beamer schon sehr gute
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Präsentationen zu setzen. Allerdings bleibt die Frage, wie könnte man zugleich daraus auch ein
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Handout produzieren. Dies ist nicht so ohne weiteres möglich. Allerdings haben Prof. Dr. Ludger
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Humbert (http://ddi.uni-wuppertal.de) und Prof. Dr. Till Tantau
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(http://www.tcs.uni-luebeck.de/de/mitarbeiter/tantau/) vor einiger Zeit Pakete und Scripte
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veröffentlicht, mit denen komplexe Seminarscripte aus unterschiedlichen Quellen in einem Rutsch
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gebaut werden könnnen.
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Ich habe diese Quellen im Zuge des Informatiktages 2015 für meine Bedürfnisse angepasst. Es ist
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möglich aus einer Quelldatei, die den gesamten Inhalt und die Vortragsstruktur enthält,
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automatisiert sowohl ein Handout in einem report-Format als auch eine Präsentation im gewohnten
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beamer-Format zu setzen.
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Dateien
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| +Hinweise zum Setzen+ |
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Die Vorlage besteht aus mehreren Dateien. Ich will die Funktion und Handhabe im Weiteren kurz
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erklären. Gerade meine eigenen Anpassungen sind wohl nicht sehr elegant. Die ursprünglichen Pakete
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sind dafür ausgelegt, aus vielen einzelnen Vorträgen ein zusammenhängendes Skriptum zu erstellen.
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Daher schleppe ich aus den urpsünglichen Quellen einigen Overhead mit. Man möge es mir verzeihen
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oder Anpassungen unterbreiten.
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- Die Paket-Dateien (*.sty) müssen im Verzeichnis des Projektes oder einem zentralen
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LaTeX-Verzeichnis platziert werden (zum Bsp. ~/texmf/). Sie händeln die Formatierungen und
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stellen viele zusätzliche Funktionalitäten zur Verfügung.
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- Die Datei config.tex regelt einige zentrale Definitionen.
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+ Über die Universität und das Institut können mögliche zentrale Stelle eingefügt werden.
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+ Außerdem wird eine URL, die Lizenz und der Name bzw. die Art des Vortrags festgelegt
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(\insterttalkname). Wichtig sind die translations, die im Zweifel an die eigenen Bedürfnisse
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angepasst werden können.
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+ Über den Befehl \addglobalbib{} können auch eigene Verzeichnisse im bibTeX-Format angegeben
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werden. Standardmäßig werden die Komplett.bib von Prof. Dr. Ludger Humbert und meine eigene
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Datenbank verwendet. Wichtig ist, dass der Befehl \addglobalbib genutzt werden muss. Wem dies
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zu kompliziert ist, kann im Projektverzeichnis auch einfach eine Datei mit dem Namen body.bib
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platzieren. Diese wird automatisch eingebunden und zusätzlich genutzt.
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+ Desweiteren muss das Jahr und über semester ein genaueres Datum festgelegt werden.
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+ Die lecture-Einstellungen sind besonders wichtig. Hier können theoretisch auch mehrere
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Vorträge angegeben werden. Festgelegt werden müssen das Datum, eine ID, eine übergeordnete
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Überschrift (part), das Verzeichnis, indem sich das Projekt befindet und ein ausführlicher Name
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als auch ein Kurzname. Achtung: Es muss unbedingt auf die Kommata schreibweise wie im Original
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geachtet werden. Ansonsten entstehen Fehler.
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+ Am Ende der Datei können außerdem beliebige eigene Kommandos definiert werden.
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- Die Datei bib-config.tex regelt die automatische Anzeige eines Literaturverzeichnisses. Bei
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Bedarf können hier Änderungen, etwa an der Lizenz, vorgenommen werden.
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- Die Datei body.tex enthält den Inhalt und die Struktur. Hier können wie in einer normalen
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Beamer-Präsentation auch, frames, sections usw. definiert und beschrieben werden. Folgende
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Ergänzungen sind aber zu beachten:
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+ Der anzuzeigende Inhalt muss zwischen \begin{body} und \end{body} eingeschlossen sein.
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+ Der Befehl \lecturewithid{id-vortrag{Titel} {Untertitel \hfill \textcolor{blue!50}{Autor}}
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definiert die in config.tex festgelegte id zum Vortrag.
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+ Über die Umgebung lecture notes intro wird ein kurzer einführender Text im Skript festgelegt.
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+ Die Umgebung learning targets definiert die Ziele bzw. Kompetenzen des Vortrags. Hier wird
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automatisch eine angepasste itemize-Umgebung geladen. Es müssen demnach \items benutzt werden.
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Die Benennung kann in der config.tex über die translations »Vortrag -- Kompetenzen« und
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»Kompetenzen -- Vortrag« angepasst werden.
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+ Der Befehl \only<article> bzw. \only<presentation> lässt etwas nur im Skript bzw. nur in der
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Präsentation erscheinen. Sofern im Skriptum die Nummerierung der Folien der in der Präsentation
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entsprechen soll, dürfen keine framebreaks und im only-article-Modus generell keine frames
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benutzt werden.
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+ Die Umgebung lecture notes only erlaubt es im Skriptum ergänzende Anweisungen zu setzen.
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Bsp.:
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\begin{lecture notes only}[Regie]
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\only<article>{
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\begin{itemize}
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\item Es ist normal, an Menschen Eigenschaften wahrzunehmen
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und diese einzuordnen. Möglicherweise ist dies eine
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lebensnotwendige Eigenschaft, um zwischen Freund und
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Feind -- Fleischfresser oder Vegetarier zu
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unterscheiden.
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\end{itemize}
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}
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\end{lecutre notes only}
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So wird im Skriptum eine Aufzählung erstellt, die zusätzlich den Hinweis Regie erhält. So
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können etwa praktische Übungen erklärt werden, die nicht als Folie in der Präsentation
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erscheinen sollen. Wird \only nicht verwendet, wird der Folie im Skriptum der Hinweis
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hinzugefügt.
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- Die Datei mustername-presentation.tex muss prinzipiell nicht verändert werden. Sie fügt
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automatisch alle notwendigen Dateien ein, so dass die Präsentation gesetzt werden kann:
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pdflatex mustername-presentation.tex
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biber mustername-presentation
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pdflatex mustername-presentation.tex
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pdflatex mustername-presentation.tex
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Ergebnis ist eine PDF-Datei zur Präsentation. Wichtig ist die Option onelecture für
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ahilbig-presentation. Diese schaltet einige Kompatibilitäten ein, um nur einen Vortrag sauberer
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setzen zu können. Falls mehrere Vorträge gesetzt werden sollen, sollte diese Option entfernt
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werden.
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- Die Datei mustername-script.tex sorgt dafür, dass alle notwendigen Dateien eingefügt werden, um
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das Skriptum setzten zu können:
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pdflatex mustername-script.tex
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biber mustername-script
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pdflatex mustername-script.tex
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pdflatex mustername-script.tex
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Ergebnis ist eine PDF-Datei die das Skriptum enthält. Wichtig ist die Option onelecture für
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ahilbig-script. Diese schaltet einige Kompatibilitäten ein, um nur einen Vortrag sauberer
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setzen zu können. Falls mehrere Vorträge gesetzt werden sollen, sollte diese Option entfernt
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werden.
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Außerdem muss über den Befehl \InsertLectureAndExercises{id-vortrag} die zum Vortrag
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zugeordnete id angegeben werden. Dann werden die entsprechenden Daten geladen.
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Weitere Hinweise oder ein Vorwort können außerdem in dieser Datei eingegeben werden.
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Unnummerierte Überschriften sind dabei über \addchap{} bzw. \addsec{} einzugeben.
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Vor der eigentlichen Präsentation sollte ein \onecolumn gesetzt werden. So werden entsprechende
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Kompatibilitäten gerade gerückt.
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